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Sprachentwicklung bei Kindern – Spielen Sie mit Lauten, Wörtern und Sätzen!

Die ersten Worte, die ersten Sätze und schlussendlich lange Geschichten ... Wenn man darüber nachdenkt, ist die Sprachentwicklung von kleinen Kindern atemberaubend. Aber wie funktioniert sie?

Seit 2018 entwirft und entwickelt Micki in enger Zusammenarbeit mit dem Hatten-Verlag Babblarna-Spielzeug. Elvira Ashby ist Hauslogopädin beim Hatten-Verlag. Wir haben sie gefragt, wie Kinder sprechen lernen.

Wie und wann lernen Kinder sprechen?

Die Sprachentwicklung von Kindern beginnt bereits in jungen Jahren. Schon als Neugeborene hören sie uns zu und suchen den Kontakt – und kommunizieren mit Körpersprache und Lauten. Insgesamt bemühen sich Kinder jahrelang, alles Nötige zu lernen, damit wir uns ungehindert miteinander austauschen können.

Wenn sie lallen, üben sie die Kontrolle über all die kleinen Muskeln, die zum Erzeugen von Sprachlauten notwendig sind, und gleichzeitig beginnen sie, Bedeutungen mit allen Wörtern zu verbinden, die sie von uns Erwachsenen hören.

Die ersten Worte, die ein Kind selbst sagt, fallen normalerweise um den ersten Geburtstag herum, aber wann genau, kann von Kind zu Kind sehr unterschiedlich sein. Wenn Kinder einen kleinen Wortschatz zusammengetragen haben, fangen sie meist schon mit zwei Jahren an, Wörter in kurzen Sätzen zusammenzufügen. Danach geht es richtig zur Sache.

Wie kann ich als Erwachsener Kinder bei ihrer Sprachentwicklung unterstützen?

Wir können viel tun, um Kinder bei der Entwicklung ihrer Sprache zu unterstützen. Am Anfang geht es zumeist darum, einfühlsam zu sein und die Körpersprache sowie die Laute des Kindes wahrzunehmen. Indem wir das beantworten, beziehen wir die Kinder in kleine Dialoge ein – und das ist großartig für ihre Sprachentwicklung.

Fängt das Kind erst spät an zu sprechen, raten Logopäden oft dazu, die Umgebung durch Sprache mithilfe von Zeichen zu erklären. Deshalb gibt es auf der Rückseite der Babblarna-Bücher zum Beispiel Illustrationen, wie man Wörter zeichnet.

Ein weiterer guter Tipp, der sowohl bei jüngeren als auch bei älteren Kindern funktioniert, ist, dass wir sie beim Aufbau des Wortschatzes unterstützen, indem wir einfach daran denken, neue Wörter beim Spielen oder Sprechen im Alltag einzuführen. Insbesondere wenn wir merken, dass ein Kind spezielle Schwierigkeiten hat, lassen wir diese Dinge ein wenig mehr einfließen.

So könnten wir etwa ein wenig mehr mit „Diddi“ und „Dadda“ spielen, wenn wir merken, dass das Kind Schwierigkeiten mit dem D-Laut hat. Oder das Kind mehr einbeziehen und es entscheiden lassen, was die Babblarna tun sollen, um es zum Sätzebilden anzuregen, wenn wir ihm beim Satzbau helfen wollen. Zum Üben von schwierigen situativen Wörtern können wir beispielsweise die Figuren Verstecken spielen lassen und sie unter, hinter und zwischen Dingen verstecken.

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Im Sprachspiel können Sie Laute, Wörter und Sätze üben

Wenn wir mit Kindern spielen und das Spiel gleichzeitig dafür nutzen, um Kinder zu neuen Schritten in ihrer Sprachentwicklung zu verleiten, bezeichnen wir bei Hatten das als „Sprachspiel“.

Fast alles, was Kindern Spaß macht, kann im Sprechspiel und in der Sprachförderung eingesetzt werden. Und wenn wir eine Weile gespielt haben, ist es natürlich für die Sprachentwicklung ebenso förderlich, wenn wir uns gemütlich mit einem Buch hinsetzen! 

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Kindern spielerisch das Sprechen beibringen – Tipps der Logopädin:

  • Nehmen Sie die Körpersprache des Kindes wahr und beschreiben Sie alles, was das Kind zeigt, in Worten.
  • Sprechen Sie viel mit dem Kind über Dinge, die es interessant findet!
  • Verstärken Sie gern das Gesagte mit Gesten oder Zeichen.
  • Fügen Sie viele verschiedene Wörter mit ein, während Sie mit dem Kind sprechen und spielen.
  • Spielt zusammen! Im Sprachspiel können Sie verschiedene Laute, Wörter und Sätze üben.
  • Lest zusammen! Das fördert sowohl die Gemütlichkeit als auch die Sprachentwicklung.

Für alle, die den Hatten-Verlag noch nicht kennen: Was tun Sie?

Wir sind ein Verlag mit dem Fokus auf sprachfördernde Kinderbücher, Spiele, Spielzeug und Materialien – wie zum Beispiel Babblarna und die Snicksnacksnoken-Serie. Unser Ziel ist es immer, dass das, was wir bei Hatten veröffentlichen, den Kindern Spaß macht und sowohl für Eltern als auch für Erzieher einfach zu verwenden ist, um die Sprachentwicklung von Kindern zu unterstützen.

Als Verlagslogopädin bringe ich eine logopädische Perspektive ein, wenn wir neue Bücher und Spiele produzieren, gebe aber auch Tipps und Anregungen, wie alles genutzt werden kann.

Weitere Tipps von Logopädin Elvira finden Sie unter www.hattenforlag.se